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28.11.2018, 12:28 Uhr
Beate Schlupp: Wie weiter mit dem Wolf – Berlin legt vor, Schwerin muss nachziehen

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat gestern über einen veränderten Umgang mit dem Wolf beraten und ein Positionspapier verabschiedet. Eine Veränderung des Schutzstatus‘ ist Kern der Überlegungen. Eine Anpassung des Schutzstatus‘ wird nötig, weil die Schäden durch die Wölfe erheblich zugenommen haben. Hierzu erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Beate Schlupp:
 
 
„Steter Tropfen höhlt den Stein – seit Jahr und Tag fordere ich einen unideologischen Umgang mit dem Wolf. Es reicht nicht, zu fordern, dass der Mensch lernen müsse, mit dem Wolf zu leben. Auch der Wolf wird lernen müssen, unter welchen Bedingungen der Mensch bereit ist, ein Nebeneinander von Mensch und Wolf in relativ dicht besiedelten Gebieten zu akzeptieren. Die Wolfspopulation wächst ungebremst, wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie sich die Schäden durch Wölfe ausweiten. Dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nunmehr vorlegt, ist ein absolut richtiger Schritt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns in Mecklenburg-Vorpommern an die Spitze der Bewegung gesetzt hätten. So bleibt nur der Appell, auch auf Landesebene den Wolf endlich ins Visier zu nehmen – und zwar buchstäblich.“

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