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28.01.2019, 12:28 Uhr
Beate Schlupp: Das Land muss sich vor Naturkatastrophen besser wappnen
 Vergangenen Freitag wurde im Landtag über Gewässerunterhaltung diskutiert. Die CDU-Abgeordnete, Beate Schlupp, erklärt hierzu: „Hochwasserereignisse werden sich häufen – die Gründe dafür sind vielfältig, der Befund ist aber wissenschaftlich unumstritten. Gerade die letzten Hochwasser haben gezeigt, dass eine ordnungsgemäße Gewässerunterhaltung notwendig ist: Damit das Hab und Gut der Menschen geschützt wird, aber auch die öffentliche Infrastruktur.
Großen Handlungsbedarf sehe ich bei den unterirdischen Wasserläufen, die durch Rohre fließen. Diese unterirdischen Wasserläufe, für die das Land zuständig ist, haben eine Gesamtlänge von 7.300 km, davon gehören 7.100 km den Kommunen – zum Vergleich: Dazu kommt noch einmal die beinahe gleiche Länge für kommunale Rohre – zum Vergleich: Die Bundesautobahn 20 hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Länge von 300 km. Und ebenso, wie Autobahnen, bedürfen Wasserläufe regelmäßiger Wartung bzw. Erneuerung, zumal sie eine wichtige Funktion haben: Sie dienen zur so genannten Sicherung der Vorflut. Jeder kennt diesen Effekt vom heimischen Waschbecken. In diesem befindet sich oftmals ein Überlaufloch. Lässt man den Wasserhahn zu lange aufgedreht, fließt das Wasser über dieses Loch ab.
 
Und ähnlich, wie bei einem Abflussrohr unter einem Waschbecken, insbesondere in Altbauten, sind unterirdische Wasserläufe mitunter nicht besonders gut zugänglich. Verlauf und Zustand sind nicht bis ins Detail bekannt. Deswegen haben wir am Freitag im Landtag die Landesregierung aufgefordert, eine vollständige Übersicht zu erstellen, aus der hervorgeht, wo sich Wasserläufe befinden und wie deren Zustand ist. Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden 30 Jahren die Rohre für insgesamt 2,4 Milliarden Euro sanieren werden müssen. Das sind im Jahresdurchschnitt 80 Millionen. Wenn wir vor dieser wichtigen Aufgabe die Augen verschließen würden, dann kann es am Ende nicht nur teuer werden, sondern auch gefährlich.“

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