Aktuelles Pressemitteilung

Beate Schlupp: Problembewusstsein zum Thema Wolf scheint nunmehr auch im zuständigen Ministerium angekommen zu sein

Das Umweltministerium hat gestern darüber informiert, dass sich der Wolfsbestand in Mecklenburg-Vorpommern nach Wahrnehmung des Umweltministeriums unerwartet positiv entwickelt hat. Der Landwirtschaftsminister hat in diesem Kontext die Idee einer „Obergrenze“ und die Forderung nach einer Definition des guten Erhaltungszustandes der Wolfspopulation gefordert, nach der Eingriffe in die Bestände zu rechtfertigen seien. Die CDU-Abgeordnete, Beate Schlupp, erklärt hierzu: „Mich überrascht die günstige Entwicklung der Population nicht, ganz im Gegenteil, sie bewegt sich absolut im Rahmen des Erwartbaren. Der Wolf hat keine natürlichen Feinde und findet reichlich Nahrung vor, seine rasche Vermehrung und die damit einhergehenden Probleme waren und sind absehbar. Deswegen habe ich rechtzeitig und regelmäßig eine realistische Haltung zum Thema angemahnt, eine Haltung, die nicht von Wolfsromantik geprägt ist.
Die Idee, mit klaren Parametern bei der Definition eines ‚günstigen Erhaltungszustandes‘ zu operieren, findet meine absolute Unterstützung – zumal ich dergleichen ebenfalls schon mehrfach eingefordert habe. Leider bin ich mit diesem Anliegen im Bundesumweltministerium seit Jahren gescheitert. Vielleicht kann der Landwirtschaftsminister seine Parteikollegin nun endlich überzeugen. Ich kann nur hoffen, dass rechtzeitig entsprechende Veränderungen, auch am Landesrecht, auf den Weg gebracht werden. Der Wolf jedenfalls wird mit seiner weiteren Vermehrung nicht abwarten, bis das Recht so angepasst wurde, dass Eingriffe in die Bestände rechtssicher möglich sind. Deswegen ist aus meiner Sicht rasches Handeln das Gebot der Stunde.“

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