Aktuelles Pressemitteilung

Beate Schlupp: Behörden müssen ausgeprägteres Problembewusstsein für die Haltung von Haustierherden entwickeln

Am Montag hat die Bad Doberaner Zeitung darüber berichtet, dass es dem Anschein nach stark abweichende Auffassungen zwischen Tierschützern, dem zuständigen Veterinäramt sowie einer Katzenhalterin aus dem Landkreis Rostock dahingehend gibt, ob die Katzenhalterin eine dem Anschein nach große Zahl an Katzen tierschutzgerecht hält. Hierzu erklärt die CDU-Abgeordnete Beate Schlupp: „Zunächst einmal stelle ich fest, dass die Haltung von Haustierherden, in der Regel Katzen, zu wenig im Fokus des Tierschutzes steht. Dies ist insbesondere deswegen verwunderlich, weil es sich um ein wachsendes Phänomen zu handeln scheint. Ich werbe dafür, dass das zuständige Ministerium sein Problembewusstsein schärft, mögliche Rechtsunsicherheiten beseitigt und die Veterinärämter stärker sensibilisiert. Zudem sollte geprüft werden, ob die Veterinärämter personell so aufgestellt sind, dass sie ihren Aufgaben sinnvoll nachkommen können.

Unabhängig davon, ob die Katzenhalterin aus dem Landkreis Rostock den Tierschutz vollumfänglich beachtet, ist das private Halten von Haustieren in großer Zahl in der Regel nicht tierschutzgerecht zu gewährleisten. Aus gutem Grund gibt es in Deutschland sehr hohe Tierschutzstandards, die für Haus- und Nutztiere gleichermaßen gelten. Wo es begründete Zweifel daran gibt, dass ein Mensch dem hohen Maß an Verantwortung nachkommt, das mit der Haltung von Tieren einhergeht, müsse die Behörden beherzt einschreiten. Das muss bei Landwirten und privaten Tierhaltern gleichermaßen gelten.“

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