Aktuelles Pressemitteilung

Beate Schlupp: Grambower Moor darf nicht zum Spekulationsobjekt werden!

Aktuell soll das Bergwerksfeld Grambow 2 durch die Bodenverwertung-und Verwaltung GmbH des Bundes veräußert werden. Das Feld liegt in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet westlich der Landeshauptstadt Schwerin. Hierzu erklärt die CDU-Abgeordnete Beate Schlupp: „Das Bergwerksfeld liegt in einem intakten Regenmoor, das ausschließlich durch Niederschläge gespeist wurde. Der Abbau von Torf in diesem Gebiet aber auch in anderen intakten Moorkörpern widerspricht den Zielen des Landes und der Bundesregierung hinsichtlich der Umsetzung einer Moorschutzstrategie. Es ist völlig kontraproduktiv wenn wir einerseits Gebiete renaturieren und das zum Teil unter Zurückstellen der Interessen der Menschen, die in diesen Gebieten leben und andererseits intakte Moore für die energetische Verwertung freigeben. Wer intakte Moore schützt, die zudem von den Anwohnern geschätzt werden, der tut nicht nur etwas für die Umwelt sondern auch für die Akzeptanz von Naturschutzmaßnahmen. Die CDU-Fraktion wird sich deshalb auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass nicht nur das Grambower Moor, sondern alle intakten Moorlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu Spekulationsobjekten werden. Wir erwarten im Fall des Grambower Moores von allen Beteiligten im Sinne des Moorschutzes tätig zu werden und von der Veräußerung des Bergwerksfeldes abzusehen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.