Aktuelles Pressemitteilung

Franz-Robert Liskow: Landarztgesetz nimmt wichtige Hürde in Schwerin

Zur Zustimmung zum Landarztgesetz der Landesregierung im Gesundheitsausschusses des Landtages Mecklenburg-Vorpommern äußert sich der CDU-Kreischef und Landtagsabgeordnete Franz-Robert Liskow:

„Seit mehreren Jahren fordert die CDU den Numerus Clausus (NC) für Medizinstudenten zu lockern und Landeskinder besonders in den Fokus der Bemühungen zu stellen. Potentiellen Landärzten in unserem Land darf der Weg nicht verbaut werden, nur weil sie kein Sensationsabitur haben. Vielmehr sollten soziale Schlüsselfähigkeiten, wie Empathie und soziale Kompetenz fokussiert werden und daher bei der Zulassung für das Medizinstudium stärker gewichtet werden. Wer aber unter gelockerten Bedingungen einen Medizinstudienplatz bekommt, verpflichtet sich, auch in Mecklenburg-Vorpommern zu praktizieren. Nicht nur die Fachleute begrüßten diesen Weg während der Anhörung im Dezember. Auch der Gesundheitsausschuss folgte gestern der Argumentation der CDU-Landtagsfraktion mehrheitlich.

In einer Entschließung haben wir die Landesregierung aufgefordert, den für Landärzte eingeschlagenen Weg auch für andere Mangelberufe wie beispielsweise Zahnärzte zu prüfen. Klar muss zudem sein: Wenn an medizinischen Fakultäten die Zulassungsvoraussetzungen gelockert werden, wird es einen Zuwachs an Studenten geben. Die Universitätsmedizinen in Mecklenburg-Vorpommern werden mittelfristig ihre Kapazitäten erweitern müssen. Welche finanziellen Erfordernisse sich daraus an den Landeshaushalt ergeben, sollte zügig geprüft werden.“

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