Aktuelles Pressemitteilung

Franz-Robert Liskow: PETA nutzt Hubertusmessen am Wochenende für ideologiegetriebenen Populismus

Gestern gab die Tierschutzorganisation PETA mit Sitz in Stuttgart eine Pressemitteilung heraus, in der sie die Hubertusmesse, die am kommenden Freitag in der Greifswalder Kirchgemeinde St. Marien stattfinden soll, scharf kritisiert. So seien diese Gottesdienste laut PETA der Auftakt zu besonders grausamen Drückjagden, bei denen Jäger durch die Wälder ziehen und unzählige Tiere hetzen und töten würden.

„Die Pressemitteilung von PETA lässt wieder einmal tief in die Gedankenwelt der sogenannten Tierschützer blicken. Erst fordern sie Passanten auf, gegen Angler vorzugehen, nun haben sie sich offensichtlich die Jäger als ein neues Feindbild gesucht“, ärgert sich der Kreis-Chef der CDU-Vorpommern-Greifswald und Landtagsabgeordnete Franz-Robert Liskow. „Jägerinnen und Jäger sind neben Anglern die einzigen ehrenamtlich tätigen Naturschützer, die eine umfangreiche Ausbildung und eine staatliche Prüfung absolvieren müssen. Für das sogenannte Jägerabitur lernen Jäger für verschiedene Fachbereiche wie Biologie von Tieren und Pflanzen, Fleischhygiene, Waffenrecht und -handhabung, Naturschutz, Artenschutz, Biotopgestaltung, Jagdbetrieb, Hundewesen oder Lebensmittelrecht. Bis zu 180 Pflichtstunden müssen die Anwärter in Theorie und Praxis absolvieren. Darüber hinaus lernen alle waidgerechten Jägerinnen und Jäger in Deutschland ein Leben lang. Regelmäßige Schießübungen, fachliche Weiterbildungen, Jagdpraxis sowie die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen aus Politik, Umwelt, Recht oder Artenschutz gehören zum Alltag eines jeden Waidmanns.

Jäger sind insbesondere auch Naturschützer. Die falschen Verdächtigungen von PETA sind daher unerträglich und zeigen, dass die selbsternannten Tierschützer aus Stuttgart wohl recht selten mit echten Jägerinnen und Jägern in Kontakt kommen“, äußert sich Liskow verärgert.

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