Aktuelles Pressemitteilung

Franz-Robert Liskow: BAföG-Verbesserungen sind gutes Signal für Studierende in M-V

Anlässlich der heute durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung angekündigten Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) erklärt der Hochschulpolitische Sprecher, Franz-Robert Liskow:

„Die geplanten Änderungen beim BAföG zum 01. August sind ein wegweisender und notwendiger Schritt, um zukünftig noch mehr jungen Menschen die Chance auf ein Studium zu ermöglichen. Davon werden derzeitig und zukünftig Studierende auch an den Hochschulen unseres Landes profitieren. Gerade wir im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern sind auf gut ausgebildete Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen angewiesen – die vorteilhaften Konditionen des BAföGs erleichtern dabei in vielen Fällen den Zugang zum Studium. Daher begrüße ich das Vorgehen des Bundes außerordentlich. Dass wir hier Handlungsbedarf haben, zeigt nicht zuletzt die seit Jahren stetig gesunkene Zahl an BAföG-Empfängern.“

Hintergrund: Mit dem 26. BAföG-Änderungsgesetz setzt der Bund die Zielstellung der Koalitionsvereinbarung um, nach der die Leistungen nach dem BAföG deutlich zu verbessern sind. Bestandteil der Reform ist beispielsweise die Anhebung der Bedarfssätze in zwei Stufen zum Schuljahres- bzw. Wintersemesterbeginn. In diesem Jahr kann mit einem Anstieg um 5 Prozent gerechnet werden, im kommenden Jahr um weitere 2 Prozent. Auch steigt der Wohnzuschlag für BAföG-Berechtigte, die außerhalb der elterlichen Wohnung leben, und der Förderungshöchstbetrag von aktuell 735 Euro auf 861 Euro im Jahr 2020. Des Weiteren sind entscheidende Verbesserungen bei den Einkommensfreibeträgen sowie bei den Kranken- und Pflegeversicherungszuschlägen vorgesehen.

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