Aktuelles Pressemitteilung

Beate Schlupp: Wölfe sind wachsendes Problem im Straßenverkehr

Medienberichten zufolge ist am Stadtrand von Rostock ein Wolf von einem Auto erfasst und getötet worden. Hierzu erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Beate Schlupp:

„Ich weiß gar nicht, was mich mehr beunruhigen soll: Dass sich der Wolf zusehends in der Nähe urbaner Gegenden sehen lässt, oder dass er den Straßenverkehr gefährdet. Kürzlich in der Nähe von Schwerin, jetzt am Stadtrand von Rostock. Die Geschichte vom scheuen Wolf, der sich vom Menschen fernhält, glaubt heute niemand mehr. Der Wolf hat recht schnell festgestellt, dass der Mensch für ihn keine Bedrohung mehr darstellt, folgerichtig taucht er irgendwann im Vorgarten auf.
Bislang sind bei Verkehrsunfällen mit Wölfen glücklicherweise keine Menschen zu Schaden gekommen. Es gibt keinen guten Grund, es darauf ankommen zu lassen. Egal, ob als Gefährdung für den Straßenverkehr oder als ungebetener Gast in der Nähe von Wohnsiedlungen, die Zahl der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern nähert sich rapide dem nicht mehr erträglichen Maß, möglicherweise wurde das Maß sogar schon überschritten. Ein aktives, praxistaugliches Wolfsmanagement muss die Folge sein.“

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